Eskalation im Alters- und Pflegeheim - die Konflikte werden öffentlich

4. Teil: Elwira übernahm mit viel Schwung und Elan die Leitung eines Alters und Pflegeheims. Bald stellte Elwira fest, dass Handlungsbedarf auf verschiedenen Ebenen besteht. Gegen notwendige Veränderungen formierte sich Widerstand.
Elwira entschied sich, nach gründlicher Abwägung von Pros und Kontras, eine Schlüsselperson aus dem Kader zu entlassen. Der Vorstand stützte diesen Entscheid. Diese Person empfand ihre Entlassung als ungerechtfertigt und konnte den Entscheid nicht akzeptieren. Es ist ihr gelungen, verschiedene Exponenten aus der Bevölkerung für sich zu gewinnen. Gemeinsam wurde eine öffentliche Kampagne gegen Elwira inszeniert. Der Führungsstil der neuen Heimleitung wurde kritisiert und es wurde behauptet, die bewährte Kultur des Alters- und Pflegeheims werde zerstört. Dies führe dazu, dass sich die Bewohner und Bewohnerinnen nicht mehr wohl fühlen.

Schliesslich griff eine Lokalzeitung das Thema auf. Aufgrund der Berichterstattung entstand in der Öffentlichkeit der Eindruck, im Alters- und Pflegeheim würden tatsächlich Missstände herrschen. Dadurch geriet auch der Vorstand unter Druck und stand unvermittelt auch im Fokus der Kritik. Im Alters- und Pflegeheim herrschte grosse Verunsicherung und das Gefühl der Machtlosigkeit breitete sich aus. Elwira versuchte, der Kritik Stand zu halten und den Betrieb so gut als möglich weiter zu führen.

Denkanstoss:

  • Wie würden Sie sich, wenn Sie Elwira wären, verhalten?
  • Was würden Sie Elwira raten?

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